Süßkartoffel-Curry

Suppen & Eintöpfe

Süßkartoffeln – auch Batate genannt – sind für ihr orangefarbenes, violettes oder weißes Fleisch bekannt. Die Knollen können deutlich größer als normale Kartoffeln werden und sind länglich. Obwohl sie süßer als Kartoffeln schmecken und mehr Zucker enthalten, erhöhen sie den Blutzuckerspiegel weniger schnell. 

Sie enthalten mehr Betacarotin, aus dem der Körper Vitamin A bildet (wirkt zeltschützend und ist gut für die Sehkraft). Der Gehalt an Betacarotin entspricht sogar annähernd dem von Karotten. Auch beim Mineralstoff- und Vitamingehalt kann die Süßkartoffel punkten. Sie enthält reichlich Vitamin E (schützt die Hautzellen) und Kalium (regelt den Flüssigkeitshaushalt des Körpers und senkt den Blutdruck)

Mit der weißen Kartoffel ist die Batate nur entfernt verwandt, sie zählt zu den Windengewächsen und wird ganzjährig angebaut. Im Gegensatz zur Kartoffel kann man Süßkartoffeln roh essen und auch die Blätter verzehren.

Zutaten für das Süßkartoffel-Curry

1 Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 Chilischoten, in feinen Ringen
2 EL Kokosöl 2 TL Curry
1 TL Kurkuma
600 g Süßkartoffeln, gewürfelt
200 g Möhren, gewürfelt
400 g Tomaten, klein geschnitten
Etwas Wasser
400 ml Kokosmilch
100 g Kichererbsen, eingeweicht und gekocht, (ergeben ca. 250 g gekochte Kichererbsen)
1 Bund Koriander, fein gehackt

 

Zubereitung des Süßkartoffel-Currys

Das Kokosöl in einem großen Topf erwärmen. Zwiebeln, Knoblauch und Chili ­darin glasig dünsten. Kurkuma und Curry dazugeben und kurz mitbraten. Süßkartoffeln, Möhren und Tomaten mit in den Topf geben. Wasser zufügen, sodass alles bedeckt ist. 10 Minuten köcheln bis das Gemüse gar, aber noch bissfest ist. Die Kichererbsen ab­gießen, abspülen, mit der Kokosmilch zum Curry geben und weitere 10 Minuten köcheln bis es eindickt. Mit Koriander anrichten. Variation Anstelle der Süßkartoffeln Butternut-Kürbis verwenden.

 

Süßkartoffeln für den eigenen Garten oder Balkon …

Die Süßkartoffel wird Ende September geerntet. Ich lasse sie wie auch die Rüben gern etwas länger im Beet, denn sie sind nicht so lange haltbar, wie wir es z. B. von Kartoffeln kennen, – sie schrumpeln schon nach 2 Wochen. Die Bataten im Supermarkt sind meist weiterreist, kommen aus Südamerika oder China – es ist jedoch einfach, sie selbst zu ziehen. 

Im Januar gekaufte Bataten werden halbiert und mit der Schnittseite nach unten zur Anzucht in einen Topf mit Wasser gestellt. 3 Holzspieße seitlich in die Knolle gesteckt, sorgen dafür, dass sie im Wasser »schwebt«. Hat sie genügend Triebe und Wurzeln, kommt sie in einem Blumentopf (mindestens 3 Liter) oder in den Garten. Süßkartoffeln haben dekorative Ranken und auch die Blätter sind essbar.

Guten Genuss

Michaela

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Michaela Barthel

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