Über mich

Wie ich zur vitalstoffreichen Vollwertkost kam

Ich bin Michaela Barthel, Jahrgang 1960. Ich habe eine wunderbare Familie. Mit meinem Lebenspartner teile ich viele Hobbys wie unseren Garten, gemeinsame Wanderungen oder Entdeckungstouren mit dem Fahrrad. Mir geht es sehr gut, ich fühle mich fit und vital. Das war nicht immer so. 

Ich fand Ernährung immer wichtig. Gern gemeinsam am Familientisch, gern auch das gemeinsame Kochen. Für meine Kinder habe ich täglich gekocht, da ich zu Schulzeiten als Selbstständige das Büro im Haus hatte – Fertigprodukte waren bei uns eher die Ausnahme.

Mir fehlte jedoch viel Wissen darüber, wie Nahrungsmittel heute industriell hergestellt werden und wie schädlich das für unseren Körper werden kann, das erfuhr ich aber erst später. Besonders nach der politischen Wende gab es viele neue Angebote, deren bunten Werbebotschaften auch wir schwer widerstehen konnten.

 

 

Diagnose: Colitis ulcerosa.

Mit 30 machte ich mich als Kommunikationsdesignerin selbstständig. Die Auftragslage war mehr als gut, so dass ich Mitarbeiter einstellte und zusätzlich auch Lehrlinge ausbildete. Es war nicht möglich, an einem Acht-Stunden-Tag alle Aufträge zu koordinieren, zu entwickeln, zu prüfen und anzuleiten. In der Folge gab es kaum noch arbeitsfreie Zeit in meinem Leben. Ich war ein Workaholic. Mit 36 begann mein Darm zu bluten. Ich schob das wachsende Problem vor mir her, bis meine Arbeit zunehmend beeinträchtigt wurde. Die Diagose: Colitis ulcerosa. Eine chronisch-entzündliche Darmkrankheit ohne Heilungschancen, wie mir die Ärzte sagten. Eine Remission sei möglich. Die Ernährung spiele keine Rolle, ich sollte im Krankheitsschub eher zu ballaststoffarmer Schonkost greifen. Ich nahm notgedrungen die mir verschriebenen Medikamente ein und hatte dabei kein gutes Gefühl. Ich hörte trotzdem weiterhin nicht auf meinen Körper, der mir mit den Symptomen etwas sagen wollte.

Meine Arbeit füllte mich aus, ich war glücklich und sehr erfolgreich, die immense Überlastung dabei verdrängte ich stets. Ich nahm Entzündungshemmer, Cortison und schließlich Immunblocker ein. Doch die Symptome meldeten sich immer lauter und ließen mich schließlich nicht mehr aus dem Haus: Nebenwirkungen, wie massive Hautprobleme, Haarausfall, Wasser in den Beinen, Rheuma in den Händen (alles mit zahlreichen zusätzlichen Medikamenten) und dabei ständige blutige, krampfartige Durchfälle, mit Schüttelfrost und bis bis zu 40 Stuhlgängen am Tag – das war kein Leben mehr, und ich sah keinen Ausweg. Wer konnte mir helfen? Ich fühlte mich hilflos, alleingelassen von den vielen Ärzten, die als Spezialisten immer nur einen Teil meines Körpers behandelten: Haut, Haare, Gelenke, Darm – aber nie mich als ganzen Menschen sahen und nie einen Fokus auf mögliche Ursachen für diese Beschwerden hatten. Ich hatte natürlich zu Beginn der Krankheit keine Ahnung, wie schlimm das alles noch werden würde.

Ein Buch sorgt für den Neuanfang.

Eine Freundin, die sich ganz anders ernährte und die ich deshalb immer für etwas kompliziert hielt, gab mir ein Buch von Dr. Bruker: »Leber-, Galle-, Magen-, Darm- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen« und verwies auf eine Textstelle (Seite 162): »Jahrzehntelange Beobachtungen in Klinik und Praxis lassen mich zu dem Schluß kommen, daß es sich bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn um ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten handelt, die mit konsequenten strengen Ernährungsmaßnahmen sogar heilbar sind. Diese Maßnahmen müssen allerdings sehr lange – in schweren Fällen jahrelang – sehr streng durchgeführt werden. Die beste Heilkost ist die reine Frischkost.« Von da an stellte ich meine Ernährung auf »vitalstoffreiche Vollwertkost« um. Dazu gehörte, sofort (ich befand mich gerade in einem schweren Schub) das Frischkorngericht. 

Weiterhin nahm ich nun fast ausschließlich Rohkost zu mir. Ich war sehr dünn und fror, aber ich blieb trotzdem dabei! Warum ich das tat? Weil ich vom ersten Tag an spürte, dass ich mich entspannte, dass die Schmerzen täglich abnahmen, dass die Stuhlgänge täglich weniger wurden. Dass ich gute Laune bekam, zufriedener wurde, Glücksgefühle spürte. Meine Familie half mir dabei sehr. Sie stellten nach und nach auf vollwertige Kochweisen um, es gab Gemüsesuppen, Gemüsepfannen, Vollkornbrot und andere Vollkornprodukte, Pellkartoffeln und vor jeder Mahlzeit immer bunte Salate. Auch das Frischkorngericht, das sehr lecker war, konnte alle begeistern. Innerhalb eines Jahres konnte ich alle Medikamente absetzen, auch das Imurek reduzierte ich vierteljährlich – so wie ich es bei der Einnahme langsam aufbauen sollte.

Mehr Achtsamkeit. Und noch mehr Wissen.

Ich ging jetzt anders mit mir, auch mit anderen Menschen um, wurde achtsamer, lebte bewusster, war glücklicher, genoss die vielen kleinen Dinge und kann es bis heute kaum fassen: Ich habe mir mein Leben zurückgeholt. Ein zweites Leben. Meine langjährigste Freundin sagte: »Du bist ein ganz anderer Mensch geworden.« Natürlich gab es auch Zeiten mit Rückschlägen; ich musste nicht nur meinen Lebensrhythmus ändern, über sieben Jahre meine Firma verkleinern, sondern zum Beispiel auch lernen, Kosmetika, die durch die Haut in den Blutkreislauf gelangen, zu reduzieren und wurde zunehmend beim Einkaufen aller Dinge des Lebens achtsamer, denn ich lernte unaufhörlich dazu.

Um noch mehr über meinen Körper und über Ernährung zu erfahren, habe ich im Dr. Max-Otto Bruker-Haus den Grund- und den Aufbaulehrgang für Gesundheitsberater absolviert. Die Begegnungen mit den Menschen dort war sehr angenehm. Alle haben ihren eigenen Zugang zur Vollwertkost, und zahlreiche Erfahrungen konnten wir so austauschen. Die Vortragenden, besonders Dr. phil. Mathias Jung, haben mich sehr begeistert und uns mit viel Leidenschaft auf unserem Weg begleitet. Auf Seite 163 des oben erwähnten Buches steht: »Es braucht daher einen in Ernährungsfragen erfahrenen Arzt, der dem Patienten Sicherheit vermittelt, ihn über lange Zeit begleitet und über Krisen hinweghilft.«

Gesund. Seit fast 20 Jahren.

Seit fast 20 Jahren bin ich nun gesund. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass die Krankheit nicht heilbar ist, nur aus diesem Grund wird diese Aussage getroffen. Und übrigens: Auch das Rheuma ist seit vielen Jahren vollständig verschwunden. Meine Erfahrung heute hat mir immer wieder bestätigt: 

Wenn Sie mehr über meinen Weg erfahren möchten, lesen Sie gerne mein Buch »Adieu Colitis – Meine Wege aus der Krankheit«.

Bekommt der Körper eine vitalstoffreiche, frische, lebendige Nahrung, dazu ausreichend Bewegung an frischer Luft und sind wir achtsam, liebevoll und selbstbewusst und gestalten unser Leben entsprechend, haben diese Autoimmun- und Zivilisationskrankheiten keine Chance. 

Kontakt

Michaela Barthel

Telefon: 033701 57506
Telefax: 033701 90091

Email: info@vitale-vollwertkost.de